Sonntags offeriert der Campingplatz kostenloses Pancakefrühstück. Bring your own Plate and Mug, machen wir doch. Wir sind pünktlich 8:30 da und haben gegessen als der Andrang größer wird.
Dann fahren wir in die Mc Donnel Range und wollen in die Standley Chasm, soll ein echt toller Hike für den ganzen Tag werden.
Ein paar Tropfen fallen, kein Problem wir haben Regenzeug dabei. Um in die Range zu gelangen muss man etwa 200 Meter über Privatgrund laufen und da geht der Ärger los. Hunderte Menschen drängen sich auf dem Parkplatz, es ist Motorradtreffen.
Etwas unschlüssig gehen wir auf den Kiosk zu um die unverschämten 12$ Eintritt pro Person für 200 Meter weg zu bezahlen als wir von einer Mitarbeiterin auch noch angesprochen werden, wir sollen sofort dorthin gehen um die Entrance Fee zu bezahlen. Mir platzt der Kragen, ich hab die Schnauze voll, wir fahren wieder. Karin war von dem Gedränge und dem bewölkten Wetter eh nicht angetan.
Ersatzweise fahren wir zur Simpson Gap die wir auf dem Rückweg nach Alice Springs besuchen wollten. Ein eher kurzer Spazierweg.
Wir machen Ersatzweise einen Bummel durch den Markt in Alice Springs und kaufen anschließend Lebensmittel für die nächsten Tage. Hoffentlich klappen unsere Besuche im Kings Canyon und Uluru ab morgen besser.
Sonntag, 30. April 2017
Samstag, 29. April 2017
29.04. Alice Springs
Die Nächte hier sind wirklich empfindlich kalt so dass wir die warme Decke aus unserem "Stauraum" holen mussten.
Nach dem Frühstück geht es erst mal in die Stadtmitte, vier kleine Straßenzüge zum Quadrat und in der Mitte eine winzige Fußgängerzone. Und wie überall im ländlichen Australien sieht es auch hier aus wie man die USA in den Filmen der 70er gesehen hat. Alte Kinos, Videotheken (die gab's in den 70ern noch nicht, aber heute auch nicht mehr) Imbissbuden mit allerlei bereits frittiertem in der Auslage, Woolworth, Target und Coles, aber auch viele kleine Geschäfte und Gallerien.
Mittags dann hoch zur historischen Telegraphenstation, der eigentliche Ursprung der Stadt liegt heute ein paar Kilometer außerhalb in einer schönen parkähnlichen Anlage durch die auch der Todd River führt. Der Fluß führt nur wenige Wochen im Jahr nach den Monsunregen Wasser, kann dann aber zu einem reißenden Strom anschwellen. Momentan sieht man nur das leere Flußbett.
So, jetzt reichts aber mit Geschichte! Ab in den zum Glück beheizten Pool. Zwar hat es 23° aber es weht ein kaltes Lüftchen.
Tolle Fotos gab es heute nicht drum müsst Ihr mit einem Gruß aus unserer Wohnhöhle vorlieb nehmen.
Nach dem Frühstück geht es erst mal in die Stadtmitte, vier kleine Straßenzüge zum Quadrat und in der Mitte eine winzige Fußgängerzone. Und wie überall im ländlichen Australien sieht es auch hier aus wie man die USA in den Filmen der 70er gesehen hat. Alte Kinos, Videotheken (die gab's in den 70ern noch nicht, aber heute auch nicht mehr) Imbissbuden mit allerlei bereits frittiertem in der Auslage, Woolworth, Target und Coles, aber auch viele kleine Geschäfte und Gallerien.
Mittags dann hoch zur historischen Telegraphenstation, der eigentliche Ursprung der Stadt liegt heute ein paar Kilometer außerhalb in einer schönen parkähnlichen Anlage durch die auch der Todd River führt. Der Fluß führt nur wenige Wochen im Jahr nach den Monsunregen Wasser, kann dann aber zu einem reißenden Strom anschwellen. Momentan sieht man nur das leere Flußbett.
So, jetzt reichts aber mit Geschichte! Ab in den zum Glück beheizten Pool. Zwar hat es 23° aber es weht ein kaltes Lüftchen.
Tolle Fotos gab es heute nicht drum müsst Ihr mit einem Gruß aus unserer Wohnhöhle vorlieb nehmen.
Freitag, 28. April 2017
28.04.
Zum Frühstück gibt es erst mal Mecker von der temperaturempfindlichsten Ehefrau von allen, nur 22°!
700km sind es noch bis Alice Springs auf denen nicht immer klar ist ob die Heizung für die langbehoste Beifahrerin oder die Klimaanlage für den Shorts tragenden Fahrer die korrekte Temperatur im Auto herstellt.
Spaß bei Seite, drei Stunden John Denver und alle haben sich lieb :-)
Natürlich gab es unterwegs auch das ein oder andere zu sehen, Devils Marbels etwa
700km sind es noch bis Alice Springs auf denen nicht immer klar ist ob die Heizung für die langbehoste Beifahrerin oder die Klimaanlage für den Shorts tragenden Fahrer die korrekte Temperatur im Auto herstellt.
Spaß bei Seite, drei Stunden John Denver und alle haben sich lieb :-)
Natürlich gab es unterwegs auch das ein oder andere zu sehen, Devils Marbels etwa
oder Kunst am Roadhouse
Alice Springs liegt etwa 570 Meter hoch, 1150km südlich von Mataranka und ist deshalb auch etwas kühler. Gerade noch 14° waren es beim Abendessen vorm Mobilhome, die nächsten Tage werden es je 23°. Was für ein Temperatursturz.
27l04. bis Renner Springs
Nachtrag zum gestrigen Eintrag, nachts gab es erst noch ein Livekonzert an der Campground-Bar, Countrymusik. Echt gut gemacht und passt auch ganz gut hierher. Nachts gab's dann noch Besuch am Auto, ein Wallaby zeigte sich sehr neugierig.
Am Morgen dann hin und her, heute weiterfahren oder doch noch bleiben? Noch eine Stunde in die Hot Springs und anschließend ein paar Kilometer zurück in die Bitter Springs. Aber ein ganzer Tag wird uns doch zu langweilig, auf nach Süden.
450 langweilige Kilometer schaffen wir heute, aber immer noch besser als Rad fahren hier!
Renner Springs ist die einzige Tankstelle im Umkreis von 200km und der einzige Platz an dem man übernachten darf. Und mit Abstand der hässlichste in weit größerem Umkreis.
Am Morgen dann hin und her, heute weiterfahren oder doch noch bleiben? Noch eine Stunde in die Hot Springs und anschließend ein paar Kilometer zurück in die Bitter Springs. Aber ein ganzer Tag wird uns doch zu langweilig, auf nach Süden.
450 langweilige Kilometer schaffen wir heute, aber immer noch besser als Rad fahren hier!
Renner Springs ist die einzige Tankstelle im Umkreis von 200km und der einzige Platz an dem man übernachten darf. Und mit Abstand der hässlichste in weit größerem Umkreis.
Mittwoch, 26. April 2017
26.04. Mataranka
Eigentlich wollten wir heute schon weiter ins Outback fahren, nach nur 170km sind wir aber doch vom Stuart Highway abgebogen und haben das Auto an den Mataranka Hot Springs geparkt. Es gibt sechs oder sieben Bademöglichkeiten hier, inklusive dem Fluß. Aber bis auf die Hauptquelle ist alles geschlossen, Salties sollen angeblich auch hier auf Badende warten.
Egal, eh kaum was los dann reicht auch die eine Quelle, zu Tom's Hole sind wir später noch gewandert ohne dass wir ein Krokodil gesehen haben. Karin wollte dort trotzdem nicht baden. ;-)
Egal, eh kaum was los dann reicht auch die eine Quelle, zu Tom's Hole sind wir später noch gewandert ohne dass wir ein Krokodil gesehen haben. Karin wollte dort trotzdem nicht baden. ;-)
Dienstag, 25. April 2017
25.04. Anzac Day
Brot ist alle und so brechen wir ohne Frühstück in das noch etwa 100km entfernte Katherine auf. Am Ortseingang Menschenauflauf, Polizei, Feuerwehr, große Vorführung. Wer's mag...
Etwas weiter im Ort dann: fast alle Geschäfte geschlossen, Subway auch. Nur Mc Donalds und Woolworth haben geöffnet. Es ist "Anzac Day", anscheinend irgend ein Soldatenfeiertag. Für Touristen unangenehme Feiertagdichte haben die hier.
Bei Mc Donald einen "Wrap" gekauft, jetzt weiß ich warum die sich wieder auf Hamburger konzentrieren wollen, das Zeug schmeckt eher mäßig.
Dann eben Campground, Pool und später noch mal zur Hot Spring die wir eine Stunde lang für uns alleine haben.
Etwas weiter im Ort dann: fast alle Geschäfte geschlossen, Subway auch. Nur Mc Donalds und Woolworth haben geöffnet. Es ist "Anzac Day", anscheinend irgend ein Soldatenfeiertag. Für Touristen unangenehme Feiertagdichte haben die hier.
Bei Mc Donald einen "Wrap" gekauft, jetzt weiß ich warum die sich wieder auf Hamburger konzentrieren wollen, das Zeug schmeckt eher mäßig.
Dann eben Campground, Pool und später noch mal zur Hot Spring die wir eine Stunde lang für uns alleine haben.
24.04. Edith Falls
Laut Darwins Visitor Information gibt es zwischen Darwin und Katherine die Douglas Hot Springs. Die Abweigung finden wir, doch nach zweihundert Metern verästel sich die Straße, Hinweisschilder zu welcher Farm oder Anwesen die Straßen führen aber von Douglas Hot Springs keine Spur mehr.
Macht auch nichts, fahren wir zu den Edith Falls, dem nördlichsten Teil des Nitmiluk NP dessen südliche Wanderwege in unangenehmer Erinnerung sind.
Der große untere Plounge Pool ist gesperrt, laut Ranger sind vermutlich keine Salzwasserkrokodile mehr drin aber ganz sicher sind sie noch nicht. Ab 7Uhr abends ist hier übrigens Baden auch verboten, dann werden die ganzjährig anwesenden Süsswasserkrokodile gefüttert. Süsswasserkrokodile sind aber angeblich ziemlich gutmütig und beißen nur wenn sie sich gestört fühlen.
Uns egal, Wanderschuhe an und hoch zum Upper Pool. Hat den Vorteil, dass nur wenige Menschen den etwas anstrengenden Aufstieg machen und der Pool fasst keine Besucher hat.
Im Pool herrscht teilweise starke Strömung und so kann man sich durch einige Engstellen ziehen lassen. Natürlich nicht ohne dass der Po mehrmals Bekanntschaft mit den glücklicher Weise rundgeschliffenen Felsen macht.
Das unangenehme nächtliche Insektenproblem besteht auch hier.
Macht auch nichts, fahren wir zu den Edith Falls, dem nördlichsten Teil des Nitmiluk NP dessen südliche Wanderwege in unangenehmer Erinnerung sind.
Der große untere Plounge Pool ist gesperrt, laut Ranger sind vermutlich keine Salzwasserkrokodile mehr drin aber ganz sicher sind sie noch nicht. Ab 7Uhr abends ist hier übrigens Baden auch verboten, dann werden die ganzjährig anwesenden Süsswasserkrokodile gefüttert. Süsswasserkrokodile sind aber angeblich ziemlich gutmütig und beißen nur wenn sie sich gestört fühlen.
Uns egal, Wanderschuhe an und hoch zum Upper Pool. Hat den Vorteil, dass nur wenige Menschen den etwas anstrengenden Aufstieg machen und der Pool fasst keine Besucher hat.
Im Pool herrscht teilweise starke Strömung und so kann man sich durch einige Engstellen ziehen lassen. Natürlich nicht ohne dass der Po mehrmals Bekanntschaft mit den glücklicher Weise rundgeschliffenen Felsen macht.
Das unangenehme nächtliche Insektenproblem besteht auch hier.
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